Field-Target (FT)

(auch: Field Target, Fieldtarget) ist eine Jagd-Simulation, bei der mit Luftgewehren mittlerer und hoher Mündungsenergie geschossen wird. Die Ziele sind meist lebensgroße Metallsilhouetten von Kaninchen, Krähen, Eichhörnchen, Ratten und anderen Kleintieren, die in England und den USA auch mit Luftgewehren bejagt werden dürfen.

Zum besseren Verständnis habe ich mal ein passendes Video eines guten Kumpels (AirGhandi) aus der FT-Szene einbebettet.

Entfernungen und Parcours

WBK-pflichtige Druckluftwaffen minimal 9 Meter und maximal 50 Meter
WBK-freie Druckluftwaffen minimal 9 Meter und maximal 25 Meter

Die Ziele werden für einen „Parcours“ (Course) in wechselnden Entfernungen von der Schussposition (Feuerlinie)in „Schießkorridoren“ (Lanes) aufgestellt. Ein Parcours besteht in der Regel aus 12 bis 25 Lanes mit je zwei bis fünf Zielen. Die Länge eines Parcours kann mehrere Kilometer betragen. Der Beginn der Lanes wird durch einen linken und rechten Pfosten markiert; beide bestimmen die 1 Meter breite Feuerlinie (Firing Line). Der Schütze muss die Mündung seiner Waffe immer zwischen diesen Pfosten halten, wenn er einmal an der Feuerlinie ist. Beim Wechsel der Schießstellung und beim Spannen und Laden muss die Mündung dort bleiben. Die bevorzugte Schießstellung ist „sitzend“, also mit möglichst nahe an die Brust gezogenen Beinen, wobei die Knie als stabile Unterstützung dienen. Die Schützen gehen meist in Zweier- oder Dreiergruppen (Squads) durch den Parcours: eine Person schießt, die zweite notiert die Treffer in einer „Score Card“, der dritte richtet gefallene Ziele wieder auf. Alle drei Mitglieder der Gruppe schießen eine Lane und gehen danach zur nächsten. Die möglichst genaue Entfernungsschätzung und die Einbeziehung der Winddrift des Diabolos ist die erste und größte Herausforderung an den Schützen. Man bemüht sich, die Tierziele im natürlichen Lebensraum ihrer lebenden „Vorbilder“ zu positionieren: Vögel sind an Baumästen befestigt, Kaninchen sind zwischen Büschen versteckt, Eichhörnchen unter Bäumen aufgestellt. Die einzige Regel ist hierbei, dass die Kill Zone für den Schützen aus wenigstens einer der zugelassenen Schießpositionen voll sichtbar sein muss. Für bestimmte Lanes beziehungsweise Ziele kann eine Schießposition (kniend, stehend) obligatorisch sein.

Klassen

Um Chancengleichheit zu gewährleisten, wird beim Field Target in Deutschland in verschiedenen Klassen geschossen. Diese unterscheiden sich in den verwendeten Gewehren und deren Energie.

Klasse 1

Offene Klasse

Pressluft-vorgeladene Gewehre mit einer Energie von bis zu 16,3 Joule.

Klasse 2

Federkolbenklasse

Gewehre mit einer Energie von bis zu 16,3 Joule, die mit Federkolben oder Gaskolbentechnik arbeiten und dadurch einen Prellschlag aufweisen.

Klasse 3

Pressluftklasse

Mit Pressluft vorgeladene Gewehre mit einer Energie von maximal 7,5 Joule, wie sie in Deutschland ab einem Alter von 18 Jahren frei erwerbbar sind. 

Klasse 4

Federkolbenklasse

Federkolbenluftgewehre (mit Prellschlag) mit einer Energie von maximal 7,5 Joule, wie sie in Deutschland ab einem Alter von 18 Jahren frei erwerbbar sind. 

Klasse 5

Kompensierte Federkolbenklasse

Federkolbenluftgewehre, bei denen der Prellschlag durch verschiedene technische Vorrichtungen eliminiert wird mit einer Energie von maximal 7,5 Joule, wie sie in Deutschland ab einem Alter von 18 Jahren frei erwerbbar sind. 

 

Schwierigkeit

Zu den Herausforderungen eines Field-Target-Wettbewerbs gehören die genaue Abschätzung der Entfernung zum Ziel und das Einkalkulieren von Seitenwind.

Die aus einem Luftgewehr abgefeuerten Diabolos durchlaufen in ihrer Trajektion antriebssystembedingt einen ausgeprägteren Bogen als Geschosse aus Patronenwaffen, die mit unvergleichlich höheren Geschwindigkeiten fliegen. Daher ist es schwierig, den Haltepunkt am Ziel von der Feuerlinie aus zu bestimmen, und so kann schon eine geringe Fehleinschätzung zum Misserfolg führen. So gut wie alle Field-Target-Schützen benutzen Zielfernrohre, deren optische Eigenschaften dazu verwendet werden, die Zielentfernungen zu bestimmen. Üblich sind Zielfernrohre mit variabler Vergrößerung von 8–20 x bei 42−50 mm Objektivdurchmesser; anspruchsvolle Schützen verwenden variable Vergrößerungen von 10 bis zu 50

(Quelle: Wikipedia mit Stand vom am 17. Juli 2014 um 19:06 Uhr)

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